Aufgrund des sehr reduzierten Turnfestangebots im 2026 hat der TSV Altdorf für dieses Jahr keinen Startplatz an einem Turnfest ergattern können. Deswegen Trübsal blasen? Mitnichten! Kurzentschlossen hat die Vereinsleitung beschlossen, dass der Verein einen eigenen Anlass auf die Beine stellt. Mit grossem Engagement hat das OK rund um Pirmin Walker, Ruedi Arnold, Sybille Eller, Othmar Walker, Romy Müller und Walter Arnold ihr eigenes Mini-Turnfest organisiert.
Mit grosser Motivation haben 23 Turnerinnen und Turner bei schönstem und sehr warmem Wetter die Turnfestdisziplinen in Angriff genommen. Schnell hat sich gezeigt, dass das Training erste Früchte trägt, es für ein „scharfes“ Turnfest im Jahr 2027 jedoch durchaus noch Verbesserungspotential gibt.
Im ersten Wettkampfteil fighteten 6 4er-Teams beim Fussball-Staffettenstab um gute Punktewerte. Diverse Übertritte und teils etwas zaghaftes Agieren schlugen sich in der Note wieder. Mit 7.73 Punkten kann sich die TSVA-Crew nächstes Jahr bestimmt verbessern.

In der anschliessend neuen Disziplin bewiesen die Akteure ihr Potential. Im Reif-Bälle erreichten die 4 6-er Teams dank kaum Fehlern und grossem Engagement eine glatte 10.00!

Im zweiten Wettkampfteil starteten 5 5-er Teams mit dem Brettball-Moosgummi-Ring. In dieser Disziplin zeigte sich, dass es unter Anstrengung nicht immer so einfach ist, ein Brett zu treffen. Zuviele Male gingen deshalb 2 Punkte verloren. Mit der Note 7.12 gibt es auch in dieser Disziplin noch Hausaufgaben.

Anschliessend stand die Paradedisziplin 8-er Ball auf der Menü-Liste. Mit der Note 8.96 darf der Oberturner zufrieden sein, er hat aber auch ein Paar Schützlinge entdeckt, welche ihr Potential noch nicht abgeschöpft haben.

Im dritten Wettkampfteil stand die neue Disziplin Street Racket auf dem Programm. Nachdem sich beim Abschlusstraining herausstellte, dass eher herumgeirrt statt agiert wurde, hat der Oberturner entschlossen, mit Markierungen am Boden für Klarheit zu sorgen. So konnten die vier 6-er Teams gute Leistungen erbringen und holten sich eine 7.61 ab.

Diese Disziplin wird der TSVA noch intensiv üben müssen. In der Abschliessenden Disziplin Moosgummi-Ring-Intercross, diese wurde aufs 2026 leicht angepasst, holten die vier 6-er Teams respektable 8.08 Punkte. Auch hier muss noch an der Genauigkeit gearbeitet werden – viele Übertritte und Fangfehler kosteten wertvolle Punkte.

Mit der Gesamtnote von 24.73 zeigte sich Oberturner Pirmin Walker zufrieden. Es ist ein Ergebnis, auf welchem sich aufbauen lässt. Die „Neulinge“ am „Turnfest“ bewiesen grosses Engagement, konnten aber nicht verstecken, dass sie etwas mehr Anlaufzeit benötigen, um die teils komplexen Aufgaben effizient meistern zu können.

Im Anschluss an den Wettkampfmorgen feierten die Hauptstädter ihre Leistung bei einem Apéro, bevor die mittägliche Verköstigung auf dem Programm stand. An dieser Stelle nochmals ein grosses DANKESCHÖN an die Sponsoren, Esthi, Sefi, Ruedi und Rolf v.R.!
Der Nachmittag stand ganz im Zeichen einer Polysport-Challenge, zu welcher auch die Partnerinnen und Partner eingeladen waren. In vier Disziplinen galt es, Genauigkeit, Schnelligkeit, Geschicklichkeit und Köpfchen zu beweisen, und zusätzlich auf das nötige Quäntchen Glück zu hoffen.
Im Zielschuss galt es, 5 Fussbälle möglichst nahe an ein Ziel zu treffen. Die drei besten Schüsse wurden gewertet. Brigitte Bieri mit insgesamt 3.03m Distanz gewann diese Disziplin vor Franz Walker (3.23m) und Sybille Eller (3.59m).

Als zweite Disziplin gab es ein Zielwerfen. Wiederum mussten 5 Wurfkörper auf ein Ziel geworfen werden, die drei besten Würfe wurden gewertet. Am Treffsichersten erwies sich Marcel Bechtold mit 2.54m Distanz, gefolgt von Réne Arnold (3.51m) und Erich Planzer (4.80m).

In der dritten Disziplin waren Glück und Geschicklichkeit gefragt. Im „Würfel/Beer-Pong“ mussten zuerst mit zwei Würfeln eine 6 geworfen werden, bevor zwei Bälle indirekt in einen Becher getroffen werden mussten. Am wenigsten Zeit hierfür benötigte Manuela von Rotz, sie meisterte die Aufgaben in der unglaublichen Zeit von 16 Sekunden. Am Zweitschnellsten erwies sich Christian Keich mit 25 Sekunden, gefolgt von Präsident Werner Furger mit 28 Sekunden.

Den Abschluss der Challenge, und die herausforderndste Aufgabe war das „MasterMind / Bottle“. Zuerst mussten vier verdeckte Gegenstände in derselben Reihenfolge positioniert werden, bevor eine Flasche im Saltowurf stehend auf den Tisch gebracht werden musste.


Grosartiger Gesamtsieger der Challenge wurde Marcel Bechtold, gefolgt vor Brigitte Bieri und Manuela von Rotz – herzliche Gratulation!

Anschliessend an die Challenge wurde die Aufmerksamkeit dem verdienten vielfältigen Dessertbuffet geschenkt. Bei weiteren gemütlichen Stunden haben die Akteure dann den Tag ausklingen lassen.
Herzlichen Dank allen, welche zum Gelingen des Anlasses beigetragen haben.

